In 3 Schritten zu mehr Selbstorganisation – Teil 3


Im ersten und zweiten Teil der Serie zum Thema Selbstorganisation habe ich dir erklärt, wie du deine Gedanken aus deinem Kopf befreist, um dann im zweiten Schritt besser und vor allem zielgerichteter damit umzugehen. Ich habe dir beschrieben, wie du dank deiner vielen Sinnesmöglichkeiten deine Aufgaben viel besser auffassen und verarbeiten kannst. Im dritten Teil zum Thema Selbstorganisation geht es um die Ordnung deiner Aufgaben. Erfahre, wie du mit deinem ganz persönlichen Taskmanagement loslegen kannst.

3. Schritt: Ordne deine Aufgaben zielgerichtet

Nachdem du nun zuerst womöglich gesessen und gegrübelt hast, dann aufgestanden und mit deinen Gedanken gespielt hast, geht es jetzt darum, diese zu strukturieren, um dann auch direkt loslegen zu können. Du hast deine Slider Notes zuerst in unzusammenhängenden Reihen bewegt. Löse jetzt das Bild auf, indem du versuchst, die Aufgaben nach Oberthemen zu bündeln. Ich nehme als Beispiel „Beruflich“ und „Privat“. Du kannst die Themen auch bereits jetzt nach Prioritäten ordnen, falls du keine Trennung der Aufgaben möchtest.

Schiebe in meinem Beispiel alle privaten Aufgaben in ein oder zwei Reihen und das gleiche auch für die beruflichen Aufgaben. Es entsteht ein ganz neues Bild, das du noch besser strukturierst, indem du nun zwei anders farbige Zettel nimmst und auf diese „Privat“ und „Beruflich“ schreibst und als Überschrift dem jeweiligen Themenblock zuordnest.

Es ist nun ein geordnetes Bild deiner Themen entstanden. Womit fängst du jetzt aber an? Das beantwortest du immer am besten damit, die Themen nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zu sortieren. Dabei bedeutet Wichtigkeit: Wie wichtig ist die Aufgabe, damit du ein bestimmtes Ziel erreichst. Und Dringlichkeit: Wie schnell musst du dein Thema erledigen.

Nehme dir nun den dicken Stift und schreibe die Priorität, die die jeweilige Aufgabe hat, auf die jeweilige grüne Slider Note. Dabei bedeutet „1“: Hohe Wichtigkeit und hohe Dringlichkeit. Diese Themen erledigst du sofort selbst. „2“: Hohe Wichtigkeit und niedrige Dringlichkeit, hierfür setzt du dir einen Termin im Kalender. „3“: Hohe Dringlichkeit und niedrige Wichtigkeit. Schaue ob du für diese Augaben Unterstützung bekommen kannst. Unter der Priorität „4“ sind dann Dringlichkeit und Wichtigkeit sehr niedrig. Du kannst dir die Aufgaben auf Wiedervorlage setzen, damit du sie weiterhin siehst und zu gegebenem Zeitpunkt erledigst. Oder … sie vielleicht löschen? Sie sind weder wichtig noch dringlich, warum benötigst du sie?

Du weißt nun, wie du deine unzähligen Aufgaben und Gedanken zielführend und effektiv ordnest. Im vierten Teil fasse ich noch einmal zusammen, was wir bereits gemeinsam gelernt haben und anwenden können.


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